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DigitalPakt Schule - Ein Blick nach Deutschland

13.12.2019

Der DigitalPakt Schule hat in den letzten Jahren für viel Diskussionsstoff gesorgt. Nach einer Grundgesetzänderung, der Errichtung des Digitalinfrastrukturfonds und einer Verwaltungsvereinbarung zur Umsetzung ist der DigitalPakt nun seit 17. Mai 2019 in Kraft. Das Ziel: Schülerinnen und Schüler auf die künftige Arbeitswelt vorbereiten, digitale Kompetenzen auszubauen und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Im 21. Jahrhundert, wo es WLAN-Spots an jeder Straßenecke gibt, sollen auch Schulen auf schnelles Internet zurückgreifen können. Die gelebte Realität - in der WLAN, mobile Endgeräte und Co. zum Alltag gehören - soll bewusst in den Unterricht einfließen.

 

DigitalPakt Schule vs. digitale Bildung in Österreich

Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder in Deutschland für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Die finanziellen Mittel zum Ausbau digitaler Bildungsinfrastrukturen stellt dabei vorerst der Bund bereit. Zusätzlich tragen die kommunalen und privaten Schulträger einen finanziellen Eigenteil. Insgesamt stehen somit 5,55 Milliarden Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Daneben besteht in Deutschland derzeit das Breitbandförderprogramm, unter anderem für den schnellen Internet-Anschluss der Schulstandorte.

Für die administrative Umsetzung des DigitalPakts Schule sind die Länder zuständig. Jedes Land legt alle Einzelheiten zur Förderung selbst fest und trifft entsprechende Regelungen zum Antragsverfahren. Sie steuern damit die Entwicklung von medienpädagogischen Konzepten, befassen sich mit der Qualifizierung von Lehrkräften durch Fortbildungen etc. und definieren die Grundlagen zur Sicherstellung von Betrieb, Support und Wartung.

Die technische Ausstattung stellt den Grundstein dar, ist jedoch nur ein Puzzleteil auf dem Weg zur modernen Bildung. Jetzt geht es darum, dass Pädagoginnen und Pädagogen lernen, wie sie neue, digitale Lernmethoden einsetzen können, um ihre Schülerinnen und Schüler optimal in ihrer Kompetenzentwicklung zu unterstützen.

 

Die Reise ins digitale Klassenzimmer

Zunächst meldet die Schule ihren Bedarf dem jeweiligen Schulträger. Bei öffentlichen Schulen sind das meist Städte, Gemeinden  oder Landkreise, bei Privatschulen der jeweilige Träger. Der Schulträger beantragt die Fördermittel anschließend gebündelt beim Land. Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln ist jedenfalls die Vorlage eines technisch-pädagogischen Konzepts zum Aufbau digitaler Bildung und Lerninfrastrukturen an der Schule.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo das Schulwesen Ländersache ist, findet man in Österreich ein Zusammenspiel von Bund, Ländern und Gemeinden. Aufgrund der zersplitterten Kompetenzen im Bereich der Schulverwaltung gestaltet es sich schwieriger, die digitale Bildung voranzutreiben. Dass die Digitalisierung enormes Potenzial für das Bildungswesen bietet, ist jedenfalls auch in Österreich klar. Im Sommer 2018 haben daher die Arbeiten am Masterplan begonnen zur flächendeckenden Weiterentwicklung. Dieser gliedert sich in drei große Handlungsfelder:

  • Software: Pädagogik, Lehr- und Lerninhalte
  • Hardware: Infrastruktur, modernes IT-Management, moderne Schulverwaltung
  • Lehrende: Aus-, Fort- und Weiterbildung

Die Digitale Grundbildung wurde bereits Teil des Lehrplans. Wie die Umsetzung konkret aussieht, kann die Schule selbst entscheiden. Gar nicht so leicht, denn auch hier ist ein Gesamtkonzept der erste Schritt. 

 

Wo liegen die Herausforderungen?

Ganze 5,55 Milliarden Euro beinhaltet der Fonds des DigitalPakts Schule. Bisher wurde jedoch nur ein kleiner Teil an Schulen ausgeschüttet. Woran liegt das?

Einerseits geben die Länder selbst den Startschuss für eine Beantragung. Andererseits muss jede Schule einen Plan ausarbeiten, wie sie die digitale Bildung konkret umsetzen will.

Für welche Hardware sollen wir uns an der Schule entscheiden? Wer kümmert sich um die regelmäßige Wartung der technischen Ausstattung? Benötigen wir dazu internes Know-How oder können wir die Geräte extern verwalten lassen?

Daneben stellt sich die Frage nach der passenden Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte, um den Schülerinnen und Schülern digitalen Kompetenzen  und (neue) Technologien zu vermitteln. Besonders hier zeigt sich, dass das Medium alleine nicht für eine gute Bildung ausreicht. Gut ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen sind ein Schlüsselfaktor für den erfolgreichen Einsatz digitaler Arbeitstools und Medien im Unterricht.  Sie fördern dabei gleichzeitig den reflektierten und verantwortungsvollen Gebrauch von Technologien in der Schule sowie im Alltag. 

 

Digitalisierung leicht gemacht mit DigitalPak(e)t!

Ob Geräte mit edu-Konfiguration, Fortbildungen, Beratung oder Finanzierung - mit der Erfahrung aus über 250 Schulprojekten und dem Expertenwissen begleitet ACP eduWERK jede Schule  bei der Umsetzung der digitalen Bildung. 

Je nachdem, wie viele zeitliche Ressourcen an der Schule bestehen, sich selbst mit IT-Themen zu beschäftigen und wie viele Personen über fundierte Fachkenntnisse zu verfügen, kann das Gesamtpaket unterschiedlich gestaltet werden. 

Wie ich will Prinzip 

Von der ersten Beratung bis zur vollständigen Lernplattform bietet das ACP eduWERK und Microsoft DigitalPak(e)t nicht nur durchdachte und für Schulen erprobte Hardware, sondern alles aus einer Hand - ganz nach dem Wie ich will Prinzip

Digitale Medien haben großes Potenzial, das klassische Lehren und Lernen neu zu gestalten. Im Bildungsbereich engagiert sich Microsoft aktiv und nutzt die weltweiten Erfahrungen, um Schulen geeignete Instrumente an die Hand zu geben. Dazu zählen Windows 10 sowie Lerntools und Apps, die sich optimal zur Differenzierung im Unterricht einsetzen lassen. Zusätzlich bietet Office 365 eine zentrale Plattform für die Unterrichtsgestaltung, den Austausch von Dokumenten und die schulische Kommunikation.

Mit innovativer Technologie, laufender technischer Betreuung und einem umfassenden Trainingsangebot können wir bei ACP eduWERK das technisch-pädagogische Gesamtpaket ganz nach den Bedürfnissen und Anforderungen der Schule zusammenstellen. 

So kann jede Schule in Deutschland den DigitalPakt Schule erfolgreich gestalten :)

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