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Blended Learning: Was ist das und was muss ich bei der Umsetzung beachten?

19.08.2020

"Blended Learning, LMS, Cloudspeicher, Flipped Classroom, OER, Creative Commons..." sind nur eine kleine Auswahl an Begriffen, die in Zusammenhang mit digitalen Konzepten immer wieder fallen und besonders während der Zeit der Covid-Schulschließungen immer weitere Kreise schlugen. 

In diesem Beitrag widmen wir uns dem Konzept Blended Learning: Was ist das eigentlich und wie kann ich dies in meinem Unterricht erfolgreich umsetzen?

Blended Learning: Definition

Der Begriff blended verrät eigentlich schon, was hinter dem Konzept steckt: ein vermischtes Lernen! Konkret geht es um eine didaktisch sinnvolle Kombination von klassischem Präsenzlernen und analogen Unterrichtsmethoden mit Elementen von E-Learning, welches auch zeit- und ortsunabhängig erfolgen kann. Digitaler Unterricht soll herkömmlichen Unterricht also nicht ersetzen, sondern bereichern, wann immer es sinnvoll ist.Was ist Blended Learning

Was brauche ich für die Umsetzung?

Folgende Leitfragen helfen bei der Umsetzung von Blended Learning.

  • Konzept: Wann und wie oft werden analoge und digitale Phasen abgewechselt? Welche Methoden werden eingesetzt, um die Lehrplanziele am besten zu erreichen? Wann ist es besser analog zu arbeiten, wann eher digital?
  • Tools: Welche Programme nutze ich für die E-Learning-Phasen? Welche Software nutze ich als Lern-Management-System  und wie möchte ich die Kommunikation & Kollaboration mit der Gruppe organisieren? Benötige ich ein Tool für Videokonferenzen?
  • Voraussetzungen der Lerngruppe: Was muss ich meinen Schülerinnen und Schülern beibringen, damit das E-Learning-Angebot erfolgreich genutzt wird? Welches Vorwissen zu geplanten Tools ist vorhanden, was müssen sie noch lernen?

Tipps & Tricks für die E-Learning-Phasen

  • Definiere für dich und deine Klasse eine eindeutige Übersicht an Tools und gib an, was wofür verwendet wird. Beachte dabei den Grundsatz: Weniger ist mehr! Ausgewählte Tools mit einer klaren Zielsetzung oft und gut einzusetzen bringt mehr, als die Lernenden mit immer neuen Programmen und Software zu überfordern.
  • Vermeide Missverständnisse in der digitalen Kommunikation durch möglichst konkrete Arbeitsaufträge: Was ist bis wann zu erledigen? Welcher Umfang und welches Format wird erwartet? 
  • Versuche die Schülerinnen und Schüler durch interaktive und kreative Arbeitsaufträge zu motivieren: das selbständige Erstellen von Präsentationen, eBooks oder gar Videos und Audioaufnahmen aktiviert die Lernenden oft mehr als das reine Abarbeiten von Arbeitsblättern.

Du möchtest dich intensiver mit Blended Learning auseinandersetzen, konkrete Tools kennenlernen und ein Konzept für deinen Unterricht entwerfen? Dann ist unser Training "Blended Learning Modelle und Tools" genau das Richtige für dich!

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